Autoreninterview mit Wolfgang Zickler
Wolfgang Zickler, der Erfinder des "Siebten Kristalls" bei uns im Interview!
Autorenwebsite: www.der-siebte-kristall.de
Leseprobe aus seinem Buch "Der siebte Kristall"
Wir Lesen:
Herr Zickler, bitte stellen Sie sich doch einmal unseren Lesern vor.
Wolfgang Zickler: Ich bin
der Wolfgang Zickler, 54 Jahre alt, von Beruf Kaufmann und gehe wochentags
von morgens 6 Uhr 30 bis meistens 18 Uhr abends meinem Job nach, da bleibt
zum Schreiben leider wenig Zeit. Als Dortmunder bin ich natürlich BVB-Fan
mit Leib und Seele, dem Verein fast so sehr verbunden wie mit meiner Frau
Susanne, mit der ich jetzt schon seit (mein Gott!) 27 Jahren glücklich
verheiratet bin.
Wir Lesen:
Wie ist die Idee zum Buch „Der siebte Kristall“ entstanden? Was hat Sie
dazu inspiriert?
Wolfgang Zickler: Irgendwann
hatte ich immer und immer wieder ein kleines Gerüst einer Geschichte im
Kopf, konnte mir viele Dinge genau vorstellen, bis meine Frau mich dann
so lange bedrängt hat, bis ich die ersten beiden Kapitel mal niedergeschrieben
habe. Da es nicht nur meiner Frau, sondern vielen Testlesern gefallen
und mir persönlich unheimlich viel Freude bereitet hat, wurde aus dem
Schreiben eine richtige Sucht. Ich ging mit den drei Hauptfiguren abends
ins Bett und wachte morgens mit ihnen auf. Es ging sogar soweit, dass
ich mir eine Taschenlampe, Kuli und Papier ans Bett gelegt habe, falls
mir nachts mal was eingefallen ist, konnte ich mir sofort Stichpunkte
machen. Einmal fand ich die nächtliche Idee dann so lustig, dass ich laut
lachen musste und meine Frau mich aus dem Zimmer befördert hat.
Wir Lesen:
„Der siebte Kristall“ ist Ihr Debütroman. Haben Sie schon früher geschrieben?
Wolfgang Zickler: Ja, aber
nur ein paar Kurzgeschichten zur Weihnachtszeit, reineweg etwas für die
Familie.
Wir Lesen:
„Der siebte Kristall“ ist ein Schmöker mit etwa 600 Seiten. Hingegen des
momentanen Trends zählt es somit zu den so genannten dicken Wälzern. Wie
kam es dazu? Oft werden aus den Büchern mit vielen Seiten zwei Bücher
oder mehr gemacht.
Wolfgang Zickler: Auch wenn
es jetzt sehr eingebildet klingt, meine ich, eine Geschichte geschrieben
zu haben, die trotz ihrer Seitenstärke stets kurzweilige, mal spannende,
aber auch amüsante Unterhaltung bietet, und den Leser ermuntert, das Buch
nicht so schnell aus der Hand zu legen. Außerdem ist das Schriftbild bewusst
sehr angenehm gestaltet, was wiederum die Seitenanzahl erhöht.
Wir Lesen:
Das Buch fertig zu stellen hat an die fünf Jahre gedauert. Hätten Sie
dieses Ergebnis je so erwartet?
Wolfgang Zickler: Nein,
ganz sicher nicht! Anfangs wäre ich froh gewesen, hundert Seiten im Manuskriptformat
zu schaffen! Als daraus dann 490 Seiten wurden, konnte ich es selbst nicht
fassen, zumal da bereits drei Jahre ins Land gegangen waren. Anschließend
noch ein Jahr Lektorat/Korrektorat, ein weiteres Jahr für Satz/Layout,
sowie Bild- und Covergestaltung, Druck und eigene Verlagsgründung.
Wir Lesen:
Waren Sie zwischendrin einmal drauf und dran aufzugeben?
Wolfgang Zickler: Ja, beim
13. Kapitel (ausgerechnet die 13), da hab ich mir ziemlich die Zähne dran
ausgebissen, es war nicht stimmig, die zeitliche Reihenfolge passte nicht,
bin immer wieder von vorn ange-fangen. Nach acht Wochen akribischer Arbeit
wurde es dann zu einem der besten Kapitel, es heißt nicht umsonst „Die
Stunde der Wahrheit“
Wir Lesen:
Was dürfen die Leser in nächster Zeit von Ihnen erwarten? Arbeiten Sie
bereits an neuen Projekten?
Wolfgang Zickler: Im Moment
bin ich fleißig dabei, das Buch auch überregional bekannter zu machen,
hatte schon einige Zeitungsberichte, Radio-Interviews, einen Fernsehbeitrag
und meine erste Lesung, von der die dreiunddreißig Gäste ziemlich begeistert
waren. Tatsächlich ist mir vor einigen Wochen die zündende Idee für ein
zweites Buch gekommen, basierend auf den Hauptfiguren und dem Handlungsstrang
aus dem ersten Buch, mache mir schon fleißig Stichpunkte, sehr zum Leidwesen
meiner Frau, die wieder mit nächtlichen Störungen rechnet.
Wir Lesen bedankt sich recht herzlich bei Wolfgang Zickler für das Interview!








